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Wild@heART: Die Kunst jung zu bleiben

Doku AUT/I/DE/UK/CHINA 2014, 60 min

Der Film Wild@heART oder: die Kunst jung zu bleiben präsentiert couragierte Künstler im Golden Age – die auch im dritten  Lebensabschnitt schöpferisch am Höhepunkt stehen und deren Kunst sich als mutige Provokation gegenüber einer Gesellschaft zeigt, die auf Jugend und Schönheit setzt.


Was ist es, was Künstlerinnen wie Inge Dick, Waltraut Cooper, Malcolm Poynter, Maria Moser, Bodo Hell, Jack Ink, Alois Nimmervoll oder den Galeristen Nick Treadwell vorantreibt? Hält Kunst jung? Bleibt man agiler, aktiver und leistungs-fähiger, wenn man bis ins hohe Alter weiterarbeitet? Und wie setzt sich die Gesellschaft heutzutage mit dem Thema Kunst und Alter auseinander?

 

MOTIVATION

Laut Joseph Beuys setzt gerade die Kunst durch Provokation dem Leiden des Alters entgegen. Die Protagonisten in dem Film „Wild@heART: oder die Kunst jung zu bleiben“ verstehen ihr Leben als Kunstwerk und die Kunst als wichtigste Quelle der eigenen Autonomie. Kunst und Kultur als tägliches Brot. Eine Philosophie, die nicht nur für Künstler gültig ist, sondern für Jeden gelten kann. Eine Lebensform, die sich erst am Lebensende erschöpft. Doch bis dahin sind diese Protagonisten noch kreativ rastlos und ständig aktiv. Das Alter – nur eine äußere Erscheinungsform. Diese kontinuierliche Begeisterung für das Leben an sich soll das Publikum mitreißen und das eigene in Frage stellen.

STATEMENT

Der Mensch wird körperlich älter. Geistig jung erhält die Kunst. Eine Aussage, die mir von Künstlern wie Inge Dick, Waltraut Cooper, Maria Moser oder Bodo Hell bestätigt wurde. Und: Auch Joseph Beuys Begründung „Jeder Mensch ist ein Künstler“ ist an kein Alter gebunden.


In dem Film „Wild@heART oder: die Kunst jung zu bleiben“ geht es um eine mutige Provokation und um Transparenz gegenüber einer Gesellschaft, die auf Jugend und Schönheit setzt. Vor allem aber geht es um kulturelle und geistige Wertschätzung gegenüber einer Generation, die bis ins hohe Alter kreativ aktiv ist. Der unbändige Schöpfungswille der heutigen Künstler im Golden Age ist ein kraftvoller Ausdruck für die Notwendigkeit von Kunst und Kultur in unserer Zeit. Ein Zeichen dafür, dass durch das Pensionsalter der Mensch in der heutigen Gesellschaft keineswegs zur Untätigkeit verurteilt wird. Und: dass es Generationen übergreifend – es immer um Wertschätzung, Kooperation und Unterstützung füreinander geht. Der Film „Wild@heART oder: die Kunst jung zu bleiben“ ist in diesem Sinne auch eine Hommage an das Alter und soll Mut machen, der eigenen Vergänglichkeit gelassener ins Auge zu blicken.
 

Credits:

Buch, Regie: Carola Mair

Kamera: Erika Michalke, Erik Etschel, Angie Bräuml
Schnitt: Erik Etschel
Tonstudio: Armin Lehner
Produktionsassistenz: Elisabeth Stadler
Grafik & Layout: Nathalie Felder

Musik: Loving the Alien, Takatsuna Mukai, Hammerling, Bleu, Monika Stadler & Veronika Hvali